Lagerkoller Coronavirus Tipps gegen Langeweile

Dieser ständige Drang etwas zu erleben: Immer mehr, immer höher und immer weiter. Dieses Gefühl kenne ich von mir selbst. Aber auf einmal werden wir durch das Coronavirus gezwungen, uns mit uns selbst zu beschäftigen, Zuhause zu bleiben und #stayathome Folge zu leisten. Viele Geschäfte haben wegen dem Coronavirus geschlossen und eine Ausgangssperre droht. Ein Lagerkoller ist daher schnell vorprogrammiert. Eine Situation, die keiner von uns bisher so kannte, eine Situation, die uns zum Umdenken motiviert. Auf einmal werden wir dazu gezwungen uns mit UNS zu beschäftigen. Aber können wir das überhaupt noch? In diesem Beitrag gehe ich dieser Frage auf den Grund und gebe Tipps gegen Langeweile.

Wir leben in einer schnelllebigen Welt. Die Verpflichtungen wachsen uns oft über den Kopf. Zeit, die wir alleine und in Ruhe haben, nutzen wir meist nicht, um unseren Horizont zu erweitern, sondern dafür uns einfach nur zu erholen. Wir Menschen wollen meist nicht alleine sein, viele können das aber auch einfach nicht. Sie haben es nie gelernt. Diese Zeit, der Coronavirus, ist eine Prüfung für uns alle- Keine Frage. Aber sie ist auch eine Chance, uns wieder mehr mit uns zu beschäftigen. Dinge, die wir jahrelang vor uns hergeschoben haben, weil die Zeit dafür gefehlt hat, können nun auf einmal realisiert werden. Die Flucht nach außen fällt weg, umso mehr sollten wir uns mit uns selbst beschäftigen.

Lagerkoller vermeiden und die Zeit sinnvoll nutzen 

Meine Tipps gegen die Langweile werden also keine Tipps sein, wie du Zeit tot schlägst, sondern Tipps, wie du diese Zeit sinnvoll nutzt. Es sind Tipps gegen Langeweile, die dich vielleicht dazu bringen, wieder mehr auf dich und deine inneren Bedürfnisse zu hören. Mir hat einmal ein schlauer Mann gesagt: „Wir alle haben genügend Lebenszeit, wir müssen sie nur sinnvoll nutzen.“ Jetzt ist die beste Zeit dafür!

Tipps gegen Langeweile: Die Aufschieberitis hat ein Ende

Wenn wir ehrlich sind hat jeder von uns Dinge, die erst seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten vor sich herschiebt. Sei es, dass Fotobuch vom letzten Urlaub zu machen, den Schrank auszumisten oder ein Gericht aus dem neuen Kochbuch zu kochen. Dinge, die uns eigentlich Freude machen, wenn wir sie geschafft haben, für die wir aber in unserem stressigen Alltag keine Zeit und Energie mehr haben. Jetzt ist die beste Zeit dafür:

  • Den Kleiderschrank von Winter auf Sommer umstellen und aussortieren
  • Das Fotoalbum vom letzten Urlaub zu gestalten
  • Neue Rezepte ausprobieren
  • Einem Hobby nachgehen, dass von Zuhause erledigt werden kann (Gitarre spielen, Programmieren, Gedichte schreiben etc.)
  • Ein eigenes Kräuterbeet anpflanzen
  • An der Bikini-Figur arbeiten: Home- Workout
  • Eine Sprache lernen (ich möchte beispielsweise mein Spanisch aufbessern. Informationen zu meinem damaligen Sprachkurs in Sevilla findest du hier.)
  • Bücher lesen (besonders Bücher, die zur persönlichen Entwicklung beitragen, wie beispielsweise Ratgeber*, oder mein Buch: Einmal um die Welt zu mir selbst*)
  • Die Wohnung umgestalten (Möbel umstellen, Bilder oder neue Deko bestellen/aufstellen)

 

Ausgangssperre und Stayathome als Chance zur Selbstreflexion

Wie bereits weiter oben schon erwähnt, sollten wir die Zeit vor allem nutzen, um uns mehr mit uns und unserem Inneren zu beschäftigen. Jetzt haben wir die Chance, neue Weichen zu stellen und uns ohne viel Ablenkung mit uns selbst zu beschäftigen. Was will ich im Leben eigentlich erreichen? Bin ich auf dem richtigen Weg? Bin ich glücklich? Was müsste ich ändern, um zufriedener zu sein? Du selbst musst die Veränderung in deinem Leben sein.

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Auch wenn es mir manchmal selbst schwer fällt positiv zu denken bin ich davon überzeugt: Alles im Leben passiert aus einem bestimmten Grund. Dinge, die wir nicht ändern können, sollten wir für uns nutzen. Selbstreflexion kann nie schaden und wenn das Ergebnis davon ist, dass alles gut ist, so wie es ist – umso besser.

Soziale Kontakte trotz Ausgangssperre 

In unserer heutigen Zeit und der Krise durch das Coronavirus muss man nicht mehr allein sein, auch wenn man soziale Kontakte meiden muss. Hier ein paar Ideen für euch, wie ihr die Zeit des Alleinseins ohne Lagerkoller überwindet:

  • Skype Dates: Ein Mädelsabend oder ein Date über Skype ist vielleicht nicht vergleichbar mit einem echten Treffen, aber es hilft trotzdem gegen den Lagerkoller. Kauft euch einen Drink, etwas zu knabbern, schmeißt euch in bequeme Klamotten und los geht`s.
  • Virtuelle Veranstaltungen wie das #WirbleibenZuhause Festival von deutschen Künstlern auf Instagram. Not macht erfinderisch und dank der sozialen Medien ist man auch in Zeiten von Ausgangssperre, Coronakrise und Stayathome nicht alleine. Egal ob Musiker, Autor, Tänzer oder sonst ein kreativer Kopf: Jeder kann die sozialen Medien nutzen, um in dieser Zeit mit anderen in Kontakt zu treten.
  • Wer nicht alleine Zuhause ist, sondern mit der Familie, kann lange Spieleabende veranstalten und so das Gemeinschaftsgefühl stärken. Eines meiner Lieblingsspiele, dass auf auf jeden Fall für gute Laune und Spaß sorgt, zeige ich dir hier: Cabu- Das Kartenspiel
  • Es gibt die Möglichkeit, virtuelle Rundgänge in Museen zu machen, zum Beispiel im Britischen Museum in London.

Zum Schluss nun noch ein paar generelle Tipps gegen Langeweile und den Lagerkoller durch den Coronavirus:

  • Biete deine Hilfe an. Aktuell wird soviel Hilfe benötigt wie wahrscheinlich noch nie. Man kann schnell und einfach Gutes tun. Für deinen Landkreis gibt es dafür sicherlich auch Facebookgruppen
  • Such dir ein Projekt, dass dich anspornt
  • Sei gut zu dir selbst
  • Lasse Kontakte wieder aufleben über die sozialen Medien, Whatsapp oder Telefonate

Diese Zeit ist eine Herausforderung für uns alle. Aber wir werden sie gut meistern, wenn wir das Beste daraus machen und uns an die Regeln halten.

Bleibt gesund <3

Eure Nele

 

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