Ein Wochenende in Salzburg: Süß, gruselig, schön :)!

 

Pressereise

Zusammen mit sieben weiteren Bloggern durfte ich dank der Einladung von Salzburg Tourismus und Fräulein Flora die österreichische Stadt besser kennen lernen. Und natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten, was ich an meinem Wochenende in Salzburg alles erlebt, gesehen und gelernt habe. Wir haben uns gegruselt, süße Köstlichkeiten ausprobiert und das schöne Salzburg kennengelernt. Salzburg ist mehr als „nur“ eine Kirchenstadt, die mit ihrer Architektur glänzt. Die Stadt hat so viel zu bieten, kulturell, geschichtlich und natürlich auch kulinarisch.

Süß: Salzburg und die berühmten Köstlichkeiten

Sei dir bewusst: Wenn du nach Salzburg kommst, dann wirst du essen, viel essen und ganz viele „hmmm lecker“ und „ohhh“ werden deine Reise begleiten. Salzburg ist bekannt für viele, vor allem süße Leckereien.

Mozartkugeln

Klar, wer kennt sie nicht, die berühmten Mozartkugeln. Ich bin normalerweise kein Marzipan Fan aber diese Süßigkeit liebe ich einfach. Es gibt einige Hersteller von Mozartkugeln, die Originale sind von der Familie Fürst und werden als einzige noch von Hand gemacht.

Buchteln

Eine weitere, sehr bekannte Süßspeise in Salzburg sind die Buchteln. Da sind gefüllte Taschen, die im Ofen gebacken werden und meist mit Marmelade gefüllt sind. Dazu wird meist Vanillesoße serviert. Super lecker!

dav

Salzburger Nockerln

Wohl eine der berühmtesten Leckereien in Salzburg. Die Salzburger Nockerln sind ein beliebtes warmes Dessert und sollen die Hausberge Mönchsberg, Kapuzinerberg und Gaisberg abbilden. Die Portionen sind immer echt groß. Sie ist eigentlich für zwei Personen gedacht, wir haben Sie als ganze Gruppe gegessen. Aber: Mega lecker !!!

Zirbenschnaps

Dieser Schnaps wird aus der Zierbelkiefer hergestellt und hat einen ganz eigenen, unverkennbaren Geschmack.

 

Lokale, die einen Besuch wert sind

Natürlich gibt es in einer Stadt wie Salzburg, auch ganz viele Restaurants, Bars und Cafes. An nur einem Wochenende konnte ich leider nur einen Bruchteil davon persönlich kennen lernen, aber diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

Das Seven Senses – Restaurant und Bar mit Panorama-Blick

IMG_20180919_203946

Das Seven Senses befindet sich oberhalb des Hotel Stein, ein luxuriöses Hotel im Herzen Salzburgs. Das Hotel verfügt sogar über einen eigenen Shop, in dem man die Handtücher, das Besteck etc. des Hotels nachkaufen kann. In dem Hotel Stein wurde auch ein Teil des Films: „Night and Day“ gedreht.

Das Seven Senses ein Restaurant und eine Rooftop Bar oberhalb des Hotel Steins überzeugt mit elegantem Design aber vor allem durch die atemberaubende Aussicht, die man von der Terrasse aus genießen kann. Place to be :).

https://www.7-senses.at/

 

Frühstück im Herr Leopold

dav

Was für ein süßes Cafe, ein tolles Ambiente, freundliches Personal und das Frühstück hier war einfach nur köstlich. Die Auswahl ist rießig. Sehr zu empfehlen, vor allem für Avocado oder Apfelstrudelfans :)!

http://herr-leopold.com/

 

Das Augustiner Bräu

Das Augustiner Bräu ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Hier findet man eine Bierbrauerei mit Biergarten, in dem man ohne Weiteres den ganzen Tag verbringen könnte. Im Inneren des Gebäudes gibt es kleine Essensbuden für den Hunger zwischendurch. Das Tolle hier: Man darf auch sein eigenes Essen mitbringen, nur die Getränke muss man vor Ort kaufen. Auch wenn ich selbst kein übermäßiger Biertrinker bin, alleine schon der Weg bis zum trinkfertigen Bier ist hier ein kleines Erlebnis.

Schau selbst:

dav

https://www.augustinerbier.at/

Weitere kulinarische Tipps:

dav

http://www.cafe-habakuk.at/

 

Alle Vorteile von Salzburg mit der Salzburg Card genießen

Bei einem Besuch in der Stadt Salzburg kann ich euch, natürlich abhängig davon, was ihr sehen wollt und ob es sich individuell für euch lohnt, die Salzburgcard ans Herz legen. Mit ihr bekommt ihr einmalig Gratis Eintritte zu fast allen Sehenswürdigkeiten und Museen, freie Fahrt mit den ÖV und sonstige Vergünstigungen bei Veranstaltungen oder Ausflügen. Die Karte ist für eine Dauer von 1-3 Tage erhältlich.

 

Gruselig: Gruselführung durch Salzburg

Gruselführung? Das klingt erstmal ganz schön düster. Es war aber glücklicherweise halb so schlimm. Die liebe Sabine, die die Gruselführung mit den Gästen macht, lockerte die Stimmung schon von der ersten Sekunde auf. Mit ihr hat man definitiv viel Spaß und es ist sehr kurzweilig. Trotzdem wollte diese Frau uns natürlich das Gruseln lernen und das gelang ihr, ohne in eine Trickkiste greifen zu müssen.

http://www.tourguide-salzburg.com/fuhrungen-sabine-rath-tourguide-salzburg-stadtfuhrungen/gruselfuhrung-tourguide-salzburg-sabine-rath/

Der Mann, der seine Frauen zu Tode kitzelte

dav

Auf den ersten Blick ist der St. Peter Friedhof in Salzburg, wie bereits in dem vorhergehenden Bericht beschrieben, sehr schön anzuschauen. Aber auf den zweiten Blick, kann man sich hier doch ganz schön gruseln. Der Grund dafür sind sieben ziemlich in Mitleidenschaft gezogene Kreuze aus Eisen, die nahe aneinander stehen und so eine Verbindung zwischen den Verstorbenen erahnen lässt. Die Verbindung ist aber nicht so harmonisch wie das vielleicht scheinen mag. Die Sage in Salzburg besagt nämlich, dass es hier um einen Mann geht, der seine sieben Frauen auf unheimliche aber auch raffinierte Art und Weise umgebracht hat. Wenn er keine Lust mehr auf seine Frauen hatte, was, wenn man die Anzahl der Kreuze beachtet, wohl häufiger vorkam, wickelte er sie unter einem Vorwand so eng in Decken ein, dass diese sich nicht mehr bewegen konnten. Anschließend nahm er die aus der Decke herausschauenden Füße und kitzelte diese so lange, bis die Frau aufgrund dessen ums Leben kam.

Der Beruf des Henkers

Auf unserer Gruselführung durch Salzburg kamen wir außerdem an einem ehemaligen Henkershaus vorbei und prompt erfuhren wir neue, gruselige Geschichten. Der Beruf das Henkers wurde damals innerhalb einer Familie weitergegeben. Man hatte also quasi keine Wahl. Der Henker war sehr unbeliebt im Dorf und wurde gemieden, was man mehr als verstehen kann, wenn man bedenkt, dass er Menschen geköpft hat. Andererseits wurde er aber auch gebraucht, denn er konnte viele Berufe ausüben, wie zum Beispiel auch Mediziner. Die Foltermethoden damals, bevor man dann endgültig erhängt wurde, waren grauenvoll und obwohl ich großen Hunger hatte, verging mir bei der Beschreibung der Foltermethoden doch ziemlich der Appetit. Aber wer mich kennt weiß: Das hielt nicht lange an :).

Im Jahr 1750 gab es in Salzburg die letzte Hexenverbrennung

Im Jahr 1949 gab es die letzte Hinrichtung in der Stadt.

 

Salzburg: Eine Führung durch den Almkanal

dav
Vor der Führung war mir schon etwas mulmig zumute

Was für ein Glück wir doch hatten, dass wir ausgerechnet zu dem Zeitpunkt in Salzburg waren, in dem der Almkanal für ca. 3 Wochen stillgelegt wurde. Obwohl, war das wirklich Glück? Ich war mir da anfangs nicht so sicher, denn wir wurden vorgewarnt, dass die Tour durch den Almkanal nichts für Menschen mit Platzangst und Angst vor Dunkelheit sei. Oh je, also mulmig ist mir ja schon immer in engen Räumen, großen Menschenmassen oder Spinnen. Die gibt es hier nämlich auch wenn man „Glück“ hat, Face to Face. Aber durchziehen wollte ich das natürlich trotzdem, wenn ich schon einmal die Gelegenheit dazu hatte. Schließlich ist der Almkanal ein wichtiger Bestandteil der Geschichte der Stadt. Man sagt, dass er damals die Pest von der Stadt ferngehalten habe, weil er ausgelassen wurde und damit die Stadt geschwemmt wurde. Der Almkanal, der unter dem Festungsberg hindurchführt, diente früher zur Wasserversorgung der Stadt. Heutzutage wird er hauptsächlich zur Energiegewinnung genutzt. Wir machten uns also unterirdisch auf den Weg , mit Gummistiefeln und Taschenlampe bewaffnet. An einer Stelle im Kanal war die Jahreszahl 1750 eingraviert, hier stürzte der Almkanal damals ein. Da wurde dir dann doch wieder bewusst: Okay du bist unter der Erde, du hast eine Luftzufuhr. Wenn das hier einstürzt, dann hast du ein großes Problem. Natürlich gilt der Kanal heute als sicher und wird regelmäßig kontrolliert bevor Besuchergruppen ihn betreten dürfen. Ein mulmiges Gefühl bleibt, Panik hatte ich aber keine und es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung. Man muss schon eine starke Phobie haben, sonst ist die Tour gut zu meistern.

Schön: Das Schloss Mirabell/Mirabellgarten

dav

Das Schloss Mirabell wurde früher Altenauer Schloss genannt. Das Schloss wurde damals von dem Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Frau Salome ALT erbaut, daher auch der frühere Name. In dem Schloss finden heute sehr viele Trauungen statt, bereits Mozart musizierte in dem Marmorsaal des Schlosses. Der Mirabellgarten lädt zum Schlendern und Verweilen ein.

sdr

Noch ein paar interessante Fakten über Salzburg zum Schluss

Lederhosen Donnerstag

Seit nun mehr als drei Jahren gibt es in Salzburg die Veranstaltung „Lederhosen“ Donnerstag. Der Gedanke dahinter war einerseits eine After Work Party auf die Beine zu stellen aber auch das Dirndl und die Lederhose alltagstauglicher zu machen. Ist doch schade, wenn die schönen Trachten nur einmal im Jahr aus dem Schrank geholt werden.

Schirm-Manufaktur

Könnt ihr euch vorstellen, dass es Menschen gibt, die einen hohen Geldbetrag für einen Regenschirm ausgeben? Ja genau das Teil, das viele von uns regelmäßig in der U-Bahn oder beim Einkaufen vergessen. In Salzburg gibt es sogar extra eine Schirm-Manufaktur der Familie Kirchtag, die handgefertigte Regenschirme in exclusiven Designs herstellen. Zum Beispiel gibt es hier einen Porsche Regensschirm zu kaufen. Ich sehe schon förmlich die Männerherzen höher schlagen :).

Schirm-Manufaktur

Der Salzburger Schnürlregen

Hatten wir ein Glück mit dem Wetter bei unserem Salzburgaufenthalt. In Salzburg regnet es nämlich normalerweise, durch die Lage am Rande der Alpen, sehr häufig. Dieser Regen in Salzburg, der oft sehr überraschend und heftig auftritt, wird eben Schnürlregen genannt, weil der Regen wie in Schnüren vom Himmel fällt. Das gehört eben zu Salzburg dazu, sagt man. Wir haben Salzburg nur in strahlendem Sonnenschein erlebt. 🙂

dav

 

Das Wochenende in Salzburg war eine wundervolle Reise durch die Geschichte, die Sehenswürdigkeiten und die überraschenden kleinen Begebenheiten der Stadt. Eine sehr schöne Stadt, die ich jedem empfehlen würde. Besonders haben dieses Wochenende für mich aber vor allem die Menschen gemacht. Ich durfte tolle Menschen und Persönlichkeiten kennen lernen, wir hatten viel Spaß, konnten uns über unsere Leidenschaft das Reisen austauschen und wer weiß, vielleicht sieht man sich mal wieder an einem der vielen Tollen Orte auf dieser Welt. Wenn ihr lust habt, schaut doch mal auf dem Blog meienr Kollegen vorbei. Außerdem geht ein großer Dank an die Organisatoren von Salzburg Tourismus und Fräulein Flora die mit so viel Herzblut, das Programm für das Wochenende zusammengestellt haben und die das Wochenende zu dem gemacht haben, was es war: Eine gemeinsame, wundervolle Zeitreise durch Salzburg.

IMG-20180915-WA0002

Folgende Blogger waren mit mir in Salzburg. Tolle Blogs und tolle Menschen 🙂

globeaustronaut.com, marylebow.de, ausreiser.com, ohtheplaces.de, thehappyjetlagger.com und onefiftytwoblog.com

Eure Nele

 

 

 

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jens Gebhardt sagt:

    Tolle Beschreibung Nele, das macht mal richtig Lust auf Salzburg und dazu noch hungrig wegen der vielen leckeren Tipps… 😂😊🙈
    Wie immer einfach super.
    Gruß Jens

    1. neleworld sagt:

      Das freut mich sehr Jens 😊 Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. LG Nele

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.