Wissenswertes: Backpacking in Sri Lanka

In Sri Lanka bin ich letztes Jahr im April insgesamt etwa 2,5 Wochen gereist. Sri Lanka stand auf meiner Liste, da meine Mutter immer von diesem Land geschwärmt hatte. Da wollte ich mir unbedingt mein eigenes Bild machen 🙂 Um ehrlich zu sein, hatte ich mich vor meiner Reise kaum mit dem Land beschäftigt. Ich wusste also nicht wirklich, was mich erwarten würde. Am Anfang hatte ich daher einen leichten Kulturschock. Sri Lanka wird oft als das „kleine Indien“ bezeichnet. Zwar war ich noch nie in Indien aber so wie ich es mir vorstelle, lassen sich durchaus Parallelen erkennen.

Reiseroute für zwei Wochen Sri Lanka

Gestartet bin ich in der Hauptstadt Colombo. Diese Stadt hat mir gar nicht gefallen. Es war sehr laut und sehr viel los. Von dort aus ging es per Taxi nach Kandy und dann mit dem berühmten Zug nach Ella. Die Taxifahrten innerhalb Sri Lankas sind sehr preiswert und oft bequemer als die öffentlichen Verkehrsmittel. Von Ella aus in einem Tagesausflug in den Udawalawe Nationalpark und dann an die Strandorte Mirissa, Unawatuna, Hikkaduwa und Beruwela.

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Mirissa Beach Sri Lanka 

Reisewissen:

Das Nationalgericht Sri Lankas ist das Sri Lankan Curry. Das Grundgericht ist vegetarisch, was für mich natürlich perfekt war. In Sri Lanka werden immer wieder Kochkurse angeboten, in denen man lernt, wie man das Nationalgericht zubereitet. Sehr interessant und zu empfehlen. Selbst gemacht schmeckt immer noch am Besten 🙂

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Sri Lankan Curry

Der frühere Name des Landes war Ceylon. Deshalb wird noch heute der Tee, der aus Sri Lanka stammt Ceylon Tee genannt.

Sri Lanka war von dem Seebeben und dem Tsunami im Jahr 2004 neben Indonesien am stärksten betroffen. In dem Ort Hikkaduwa steht heute noch ein Tsunami Museum und es gibt dort eine Gedenkstätte

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Gedenkstätte für die Tsunami Opfer in Hikkaduwa/ Sri Lanka 

MUST SEE in Sri Lanka :

Auch wenn wir leider totales Pech hatten und keinen Sitzplatz und somit keine Aussicht hatten, ist die Zugfahrt von Kandy nach Ella ein Must Do. Tipp: Kauft ein Ticket für die erste Klasse. Ich wollte das reale Erlebnis haben, was so aussah, dass ich sechs Stunden lang auf dem Boden des Zuges gequetscht zwischen anderen Reisenden saß und leider nichts gesehen habe. Also eine bessere Kategorie kaufen lohnt sich. 🙂

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Die berühmte Zugstrecke bei Ella / Sri Lanka 
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Nine Arch Bridge in Ella

Das Bergdorf Ella sollte ebenso bei keinem Besuch fehlen, sehr touristisch aber trotzdem einfach schön, hier fühlt man sich wohl.

Ein Besuch in der Stadt Galle kann ich ebenfalls empfehlen. Es handelt sich um eine Kolonialstadt, die früher eine Festung war und heute zum Weltkulturerbe zählt.

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Galle/ Sri Lanka 

Ein weiterer geschichtlicher Ort sind die historischen Ruinen von Sigiriya. Der Aufstieg zu der ehemaligen Festung ist durch die Hitze sehr anstrengend aber die Aussicht ist es mehr als wert.

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Sigiriya Sri Lanka 

Mein Highlight in Sri Lanka

Die Elefantensafari im Udawalawe Nationalpark hat mir richtig gut gefallen. Wie ihr ja wisst, ist mein großer Traum eine Safari in Afrika und das war zumindest schon mal ein kleiner Vorgeschmack. Diese beeindruckenden Tiere so hautnah zu erleben war ein Highlight meiner Reise. Und dabei liefen mir sogar noch ein paar andere Tiere über den Weg 🙂

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An vielen Orten in Sri Lanka kann man Schildkröten Aufzuchtstationen besuchen und an manchen Orten, wie zum Beispiel in Hikkaduwa, kommen Schildkröten morgen ganz nah an Land und man kann sie beobachten.

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Das Tsunami Museum in Hikkaduwa war auf traurige Weise ein Highlight der Reise, dass mich emotional nicht so schnell losgelassen hat. Man sieht dort Bilder der Zerstörung, liest Briefe von Menschen, die ihre Angehörigen bis heute suchen und nicht wissen, was mit Ihnen passiert ist. Dieses schlimme Ereignis ist nun Teil der Geschichte von Sri Lanka und zeigt uns, wie wichtig es ist, sein Leben im Jetzt und Heute glücklich zu leben. Man weiß nie, wann es vorbei ist.

Unterkunft in Sri Lanka

Meine Lieblingsunterkunft in Sri Lanka ist das Ypsylon Tourist Resort*  in Beruwala. Für wenig Geld findet man hier ein Ayuveda Hotel direkt am Meer. Die Zimmer sind mit einem kleinen Balkon ausgestattet und es gibt tolles Frühstück zur Auswahl.

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Budget:

In Sri Lanka kann man richtig günstig Reisen. Ich habe in knapp drei Wochen ohne Flug 650 Euro ausgegeben. Wir haben immer in Hotels geschlafen statt in Hostels und oft waren die Unterkünfte direkt am Meer außerdem waren wir  jeden Tag mehrmals essen. Fortbewegt haben wir uns meist mit Taxi, dass wir uns zu dritt geteilt haben. Ihr seht wir haben es uns gut gehen lassen, es geht also noch viel günstiger😊

Sprachkenntnisse:

Mit Englisch kommt man im Normalfall gut weiter, ansonsten mit Händen und Füßen verständigen, die Menschen sind sehr hilfsbereit.

Sicherheit:

Ich habe mich in Sri Lanka sicher gefühlt aber es gilt wie so oft: Gerade als Frau nicht im Dunkeln alleine laufen und sich angemessen kleiden, nicht zu freizügig. In größeren Städten muss man sich vor Taschendieben in Acht nehmen. Es ist immer sehr viel los auf den Straßen, dass macht es Dieben natürlich einfacher.

Freundlichkeit:

Die Menschen in Sri Lanka sind super freundlich aber als Frau solltest du bei einer Frage trotzdem immer lügen: Sage niemals ehrlich, dass du Single bist 😊

Fazit

Mich hat Sri Lanka nicht restlos überzeugt, da ich in Colombo einen schwierigen Start hatte. Aber insgesamt ist es ein wunderschönes Land mit sehr freundlichen Menschen in dem man sehr günstig reisen kann.

Du willst mehr über Sri Lanka erfahren? Dann sind diese Berichte vielleicht etwas für dich:

Der Tsunami in Sri Lanka

Sri Lanka Cooking Class
Strandurlaub in Sri Lanka

Meine erste Woche in Sri Lanka

Nächsten Freitag erfährst du mehr über Indonesien Yogyakarta 😊

Nele <3

 

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. kunterbunt79 sagt:

    ganz tolle Eindrücke, die du da vermittelst

    1. neleworld sagt:

      Danke meine Liebe 💙

    2. neleworld sagt:

      Danke das freut mich 🙂

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