Neue Wochenserie: Was du über die Länder meiner Weltreise wissen musst. Heute: Neuseeland

Nachdem ihr letzte Woche mehr über Australien erfahren habt, möchte ich euch heute auf einen Blick Neuseeland näher bringen. Neuseeland war für mich das schönste Land meiner Reise. Die Natur, das Klima, die Menschen, die unendlichen Weiten… Das Freiheitsgefühl von dort hatte ich danach nie mehr wieder.

Reiseroute:

Neuseeland ist aufgeteilt in die Nord- und Südinsel. Ich habe innerhalb 6 Wochen beide Inseln besucht. Gestartet bin ich in Auckland. Von dort aus ging es mit dem Auto an den nördlichsten Punkt nach Cape Reinga und dann wieder zurück nach Auckland. Anschließend war dann der südliche Teil der Nordinsel dran mit der Stadt Rotorua und vielen weiteren Highlights. Mit der Fähre ging es dann von Wellington auf der Nordinsel nach Pincton auf der Südinsel. Die Überfahrt war ein Traum.😍 Von Pincton ging es über Abel Tasman nach Queenstown, Milford Sound und dann nach Christchurch.

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Abel Tasman Nationalpark

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Milford Sound

MUST SEE:

Ganz Neuseeland ist für mich ein Highlight. Besonders sehenswert sind der Abel Tasman Nationalpark, die Geysirstadt Rotorua und Lake Tekapo.

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Rotorua

Mein Highlight

Mein absolutes Highlight, ich würde fast sogar schon sagen, das Highlight meiner ganzen Reise, war das Tongariro Alpine Crossing. Sehr anstrengend und nicht ungefährlich aber das wandern in dieser Vulkanlandschaft war ein Traum 😍 Viele sagen, dass es sich anfühlt, als würde man sich auf einer Mondlandschaft bewegen.

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Ein weiteres Highlight für mich war die Stadt Queenstown. Hier habe ich mich so wohl gefühlt, dass ich über eine Woche an diesem Ort war. Der See in Kombination mit den Bergen war einfach herrlich.

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Was ich niemals vergessen werde, ist der Sternenhimmel über dem Lake Tekapo. Es war eiskalt aber wir lagen den ganzen Abend dort und konnten den Blick nicht von dem Himmel abwenden. Lake Tekapot ist ein prima Ort um Sterne zu beobachten, hier gibt es auch eine Sternenwarte. 😍

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Reisewissen

Neuseeland ist ein erdbebengefährdetes Land und wurde schon oft von schweren Erdstößen heimgesucht. In fast jeder Unterkunft hängen daher Plakate aus, wie man sich im Falle eines Erdbebens zu verhalten hat.

Neuseeland hat sehr strenge Einreisebedingungen, die strengsten, die ich bisher erlebt habe. Es dürfen keine Lebensmittel in das Land gebracht werden, vor allem kein Honig, keine Pflanzen, kein Dreck. Wer Wanderschuhe oder ein Zelt ha,t muss diese Dinge vorzeigen. Sie müssen komplett sauber und frei von Dreck sein, sonst kann eine Einreise in das Land abgelehnt werden.

Die Straßen in Neuseeland sind teilweise sehr eng. Es kommt immer wieder vor, dass die Straße an manchen Stellen einspurig wird. Vorfahrtsschilder regeln an solchen Stellen den Verkehr.

In Neuseeland kann es vorkommen, dass du an einem Tag drei verschiedene Jahreszeiten durchlebst. Das Wetter ist sehr sprunghaft. Vormittags kann es windig und herbstlich sein, am Mittag dann schon fast sommerlich warm und abends sehr kühl.

Unterkünfte

Das Kanuha Ridge in der Nähe des Abel Tasman Nationalparks ist nicht perfekt aber hat seinen Reiz. Diese Unterkunft liegt abgeschieden in einem Wald. Das Wlanfunktioniert kaum, Frühstück ist nicht inklusive. Dafür kommt man hier sehr einfach mit anderen Reisenden in Kontakt. Hierher kommt man nur mit einem Auto.

Das YHA Lake Tekapo ist eines der schönsten Hostels, in denen ich je war. Direkt am See gelegen mit einem rießigem Panoramafenster.

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YHA Lake Tekapo

Jucy ist normalerweise eher als Autovermieter bekannt aber in Neuseeland gibt es auch  Hostels davon. Ich war im Jucy Snooze in Christchurch in der nähe vom Flughafen. Dieses Hostel ist zu empfehlen, wenn man nicht viel von der Stadt sehen will und ein, zwei Nächte Zeit hat vor dem Weiterflug. Das Hostel ist super gestaltet, jeder hat eine eigene Schlafkabine mit eigenem Licht, Lademöglichkeiten und Klimaanlage. Die Kabine kann man schließen und hat dann viel Privatsphäre.

Eines meines liebsten Hostels in Neuseeland war The Flaming Kiwi Backpacker in Queenstown. Hier habe ich mich sehr zuhause gefühlt, es herrscht eine tolle Atmosphäre dort. Dieses Hostel kann ich von ganzem Herzen weiterempfehlen.

 

Budget

Neuseeland ist ein teures Pflaster zum Reisen. Die Preise für Lebensmittel, Touristenaktivitäten etc. sind circa so hoch wie in Deutschland oft sogar noch etwas höher. Wenn  man ein Auto hat, in guten Hostels in Mehrbettzimmern schläft aber nicht lange an einem Ort ist und immer selbst kocht, sollte man monatlich ein Budget von 2000-2500 Euro einplanen.

Sprachkenntnisse:

Die Landessprache ist Englisch. Da es viele Auswanderer gibt, kann man, wenn man Glück hat auch auf Einheimische treffen, die Deutsch sprechen. Gefühlt sind 80 % der Reisenden, die man in Neuseeland trifft aus Deutschland.

Sicherheit

Neuseeland ist eines der sichersten Länder die ich bereist habe. Hier gibt es weder giftige Schlangen oder Spinnen noch eine hohe Kriminalitäsrate.

Freundlichkeit:

Die Kiwis, wie die Einheimischen hier genannt werden, sind super freundlich und hilfsbereit. Man fühlt sich sehr willkommen im  ihrem Land.

Fazit

Neuseeland ist ein Traum leider sehr weit weg von Deutschland aber die Reise lohnt sich. Ich würde sofort wieder dort hin 😊 Wäre es nicht so weit weg, würde ich hierher sofort auswandern.

Du willst mehr über Neuseeland erfahren? Dann sind diese Berichte vielleicht etwas für dich:

Interview mit einem Kiwi

Neuseeland Northland in zwei Wochen

Tongariro Alpine Crossing

Erholung in Queenstown

Nächsten Freitag erfährst du mehr über Sri Lanka 😊

 

Deine Nele 🙂

 

Dieser Artikel enthält Werbung. Mit der Nennung von bestimmten Hotels oder Sehenswürdigkeiten vertrete ich meine eigene Meinung, es handelt es sich dabei nicht um Kooperationen.

 

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. kunterbunt79 sagt:

    echt toll, muss ich auch mal hin

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