Ist Pasta ‚al dente‘ wirklich gesund?

Okay ich gebe es zu. Ich liebe Pasta, ja ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass ich mich mein ganzes Leben nur von Pasta mit verschiedenen Soßen und in verschiedenen Sorten ernähren könnte 🙂 Leider ist Pasta ja nicht gerade gesund und Pasta ist nicht gleich Pasta. Es gibt gefühlt hundert verschiedene Arten und Formen davon und eben auch unterschiedliche Arten der Zubereitung.

Wie ihr wisst, liebe ich es Menschen zu begegnen, die eine Geschichte zu erzählen haben oder durch die man mehr über ein gewisses Thema erfahren kann. Auf meiner Reise bin ich zufällig Zeuge einer Unterhaltung geworden, bei der ich meine Ohren spitzen musste. Es ging um die Frage, weshalb Italiener ihre Pasta immer ‚ al dente‘ essen. So weit, so unwichtig, mag man vielleicht denken aber der Hintergrund ist wirklich interessant. „Al dente“ bedeutet frei übersetzt „bissfest“. Damit ist der Zustand der Nudeln nach dem Kochen gemeint. Diesen Begriff verwendet man für Pasta, die zwar durch ist aber noch nicht zerkocht.

Wie esst ihr eure Pasta am liebsten?

Habt ihr euch schon einmal bewusst darüber Gedanken gemacht, wie ihr eure Pasta am liebsten verzehrt? Wenn ihr selbst kocht, wann ist die Pasta für euch fertig für den Verzehr? Mir ist schon oft aufgefallen, dass es hier zwei Gruppen gibt. Diejenigen, bei denen eine gute Pasta noch „bissfest“, eben „al dente“ sein soll und diejenigen, die weichgekochte Pasta bevorzugen. Ich gehöre definitiv zur ersten Kategorie, einfach nur aus Geschmacksgründen. Aber durch diesen Italiener, dem ich in einem Strandhotel in Nicaragua zugehört habe, weiß ich jetzt: Pasta ‚al dente‘ zu essen ist besser für die Gesundheit.

Wieso ‚al dente‘ gesund für uns ist

Pasta bleibt Pasta egal wie man sie zubereitet? Falsch! Zuerst muss man bedenken, dass man härtere Nudeln länger kauen muss, der Körper braucht also länger, um diese zu verdauen. Das Sättigungsgefühl tritt somit früher ein, als bei weicheren Nudeln. Das alleine ist aber noch nicht das ganze Geheimnis, schließlich essen wir oft aus Appetit mehr, als unser Körper eigentlich bräuchte.

Weich gekochte Nudeln verdaut der Körper relativ schnell, der Körper kann die Nudeln schneller in Zucker umwandeln. Dadurch steigt der Insulinspiegel, was erstens nicht gesund ist und zweitens unser Sättigungsgefühl beeinflusst. Wir essen dann meist mehr. Härtere Nudeln dagegen werden viel langsamer zersetzt, da es sozusagen ‚härtere‘ Arbeit für unseren Körper ist. Dadurch wird ein Teil der Nudeln oft gar nicht zersetzt und einfach so verdaut, d.h nicht in Zucker umgewandelt. Diese Nudeln gehen dann als Ballaststoffe durch unseren Körper.

Natürlich bin ich kein Ernährungsexperte aber nachdem ich mir diese Argumente durch den Kopf gehen lassen habe, erscheinen Sie mir durchaus logisch. Eine Bekannte von mir war bei einem Arzt, der ihr diese Theorie bestätigt hat. Nudeln bissfest zu sich zu nehmen ist besser für unseren Körper.

Ich werde mir heute Abend jetzt erstmal genüsslich und ohne schlechtes Gewissen ein Pastagericht zubereiten. „Al dente“ versteht sich 😉

Lasst es euch schmecken😊

Eure Nele

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Iris Schaper sagt:

    Dito, al dente!

  2. kunterbunt79 sagt:

    ganz klar al dente

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