Hochzeitsfotografie! Wenn deine Leidenschaft zum Beruf wird: Interview mit Adrian Sandha

Hallo Ihr Lieben,

ab sofort möchte ich auf meinem Blog auch Gastbeiträge zulassen und verstärkt Interviews mit Personen führen, die Ihre Träume verwirklicht haben. Dabei geht es nicht nur um das Reisen, sondern generell darum, dass man manchmal nur seiner inneren Stimme folgen muss, um glücklich zu sein. Heute erzählt uns Adrian von seinem Weg. Er verdient sein Geld heute mit der Hochzeitsfotografie. Da nächste Woche Valentinstag ist, passt das Thema perfekt in diese Woche 🙂

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Mein Name ist Adrian Sandha. Geboren und aufgewachsen in der wunderschönen Studentenstadt Marburg an der Lahn. Ich selbst habe allerdings nicht studiert und da bin ich auch sehr froh darüber. Wenn ich manchmal erlebe, wie manch Studierter im Berufsalltag versucht Fuß zu fassen, bin ich sehr froh, dass ich schon nach dem Abi angefangen habe praktisch zu arbeiten. Das Kreative und Künstlerische war schon immer mein Hobby und in der Schule konnte ich es super ausleben. Mein Abitur habe ich auf einer Gestaltungsschule gemacht, danach war ich bei einer sehr anspruchsvollen Werbeagentur beschäftigt. Nebenbei hatte ich schon bei dem Fotografen gejobbt, wo ich auch vorher mal ein Schulpraktikum gemacht hatte. So kam es, dass ich da dann auch meine Ausbildung zum Fotografen machen konnte. Was man in der Ausbildung leider nicht lernt sind wirtschaftliche Sachen, wie Buchführung und Berechnungsangelegenheiten, aber dazu später mehr. Die Ausbildung ist sehr fachbezogen, allerdings merkt man schon während der Ausbildung, dass man als Fotograf nur etwas schaffen kann, wenn man sich selbstständig macht und so war das von Beginn an mein Ziel. Nur direkt nach der Ausbildung selbstständig machen ohne weitere Erfahrung, Referenzen und Sonstiges? Deshalb habe ich erstmal nach einer Stelle für ein Jahr gesucht. Und wieder war ich in einer Werbeagentur gelandet! Im Nachhinein habe ich erfahren, dass ich nur genommen wurde, weil ich schon praktische Erfahrung in dem Bereich hatte und mir nicht alles erst erklärt werden musste.

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In besagtem Jahr konnte ich genug freie Projekte und auch schon richtige Aufträge realisieren, um etwas zum Vorzeigen zu haben. Erfahrung + Referenzen – check!“
Ich habe Adrian gefragt ob er manchmal Zweifel oder Ängste hatte, seiner Leidenschaft zu folgen. Sind wir mal ehrlich, genau das ist es doch, wieso wir oft unsere Träume nicht leben. Wir haben Angst unseren gewohnten Alltag zu verlassen und etwas neues zu wagen. Die Antwort von Adrian ist anders als ich erwartet hätte. Aber er hat Recht.

Wenn man Zweifel oder Ängste hat, ist man nicht zu 100 % von dem überzeugt, was man machen möchte und daran scheitert es auch meistens. Bei mir war es tatsächlich so, dass ich keinerlei Zweifel hatte. Ich habe die Arbeiten vieler „erfolgreicher“ Fotografen gesehen und dachte mir nur: „Das kann ich besser!“ Ängste waren auch keine da. Wie schon am Anfang beschrieben, hatte ich mich bereits mit 21 nebenbei selbstständig gemacht und mit 22 dann Vollzeit. Also falls etwas schiefgegangen wäre, hätte ich genug Zeit und Potenzial das wieder gerade zu biegen ;). Was meiner Meinung nach sehr wichtig ist: Man sollte sich sehr, sehr gut vorbereiten und mit allem rechnen. Man sollte sich auf jeden Fall seine Wunschvorstellung bildlich machen und ein visualisiertes Ziel vor Augen haben, sollte aber auch mit dem Schlimmsten rechnen, um grob zu wissen, wann etwas kritisch wird und was man vermeiden sollte. Wie schon gesagt, lernt man in der Ausbildung leider nichts in Bezug auf Buchführung und Berechnungen. Das habe ich mir alles nebenbei selbst beigebracht, über Schulungen und Lehrvideos. Ich habe mich von vielen Experten beraten lassen, aber am Ende meinen eigenen Weg gemacht. Wichtig ist nur, dass man die Basics lernt, der Rest kommt dann im Alltag.

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Viele in meinem Umfeld meinten, dass ich sehr mutig sei, mich selbstständig zu machen, andere, dass ich viel zu jung wäre und es nicht klappen würde. Aber ganz ehrlich: Egal was andere dazu sagen, wenn man selbst daran glaubt, ohne es sich schön zu reden, an alle Risiken denkt und trotzdem davon überzeugt ist, dann wird es auch klappen. Das Mindset spielt hier wirklich eine sehr große Rolle. Ich habe erst nachdem ich mich selbstständig gemacht habe, alles über Mind-Set-Bilding und -entwicklung gelernt. Naja, nicht alles, aber Einiges, und kann sagen, dass viele der wichtigen Eigenschaften schon vorher bei mir gesetzt waren und ich größtenteils richtig an die Sachen ran gegangen bin.#

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Lebensplanung mit „Die Sims“

Der Mensch hat viele Bedürfnisse und tatsächlich kann man sich selbst als eine Spielfigur aus dem Spiel „Die Sims“ betrachten. Man muss essen, sollte seine Hygiene nicht vernachlässigen und regelmäßig Spaß haben. Und das ist auch schon der wichtigste Punkt. Der Spaß und die Freude an dem, was man macht. Und je mehr Spaß man an seiner Berufung (Duden: „besondere Befähigung, die jemand als Auftrag in sich fühlt“) hat, umso mehr hängt man sich auch rein und kann größere Sprünge machen.

Was ich mit Lebensplanung mithilfe „Der Sims“ meine, ist, dass viele Faktoren zum persönlichen Erfolg beitragen und wenn etwas auf der Strecke bleibt, so wie im Spiel, leidet deine Person darunter und am Ende deine gesamte Unternehmung.

Man hört ja oft, dass viele ihrer Schulzeit hinterher trauern:„So viel Freizeit hat man nie wieder.“ Ich denke da tatsächlich anders:

Wenn
du liebst, was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben
arbeiten.“
(Konfuzius)

Und das stimmt! Klar ist das erste Jahr der Selbstständigkeit etwas anspruchsvoller, da man sich um sehr viele neue Dinge kümmern muss aber ist das erstmal rum, ist es fast wie Urlaub. was ich nach nun fast 4 Jahren Vollzeitselbständigkeit, tausenden von Kunden und hunderten Hochzeiten sagen kann: “ Ich würde es wieder tun und nicht viel anders ! :)“

 

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