Bacalar: Die Lagune der sieben Farben

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Habt ihr schon von dem Ort Bacalar in Mexiko gehört? Ich vor meiner Reise ehrlich gesagt nicht, deshalb stand dieser Ort auch nicht auf unserem Plan. Aber als wir in Chetumal, der Grenzstadt Mexikos ankamen und 90 Prozent der Touristen weiter nach Bacalar fuhren, wurde ich stutzig. Was ist das? Müssen wir da auch hin? Wir erkundigten uns bei anderen Touristen und im Internet und entschieden: Bacalar ist es wert besucht zu werden.

Der kleine Ort Bacalar liegt an einer Lagune, der durch Cenoten und Unterschiede in der Wassertiefe in unterschiedlichen Blautönen glänzt. Die Lagune wird daher auch Lagune der sieben Farben genannt.

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Was eine Cenote genau ist, ist als Laie schwer zu verstehen und zu erklären. Im Prinzip handelt es sich um ein Loch in einer Kalksteinwand, das mit Süßwasser gefüllt wird. Cenoten sind meist sehr tief und durch die Klarheit des Wassers kann man bis zum Grund schauen.

Um nach Bacalar zu kommen haben wir einen stressigen Tag auf uns genommen. Wir sind morgens um 4 Uhr in San Cristobal losgefahren, 5 Std auf kurvenreicher Strecke mit einem Reiseveranstalter. Wir hatten dann bis abends um 17 Uhr eine Tour in und um Palenque und sind von dort aus mit dem Nachtbus, auf den wir wegen Verspätung noch 3 Std warten mussten, in 7 Std nach Bacalar gefahren. Dort kamen wir dann morgens um 5.30 Uhr an. Anstrengend aber als wir nach einer kleinen Erholung und Frühstück zur Stärkung das erste mal durch das Dorf gelaufen sind wussten wir: Es hat sich absolut gelohnt. Das Dorf ist sehr süß, es gibt zwar einige Souvenirläden aber alles wirkt sehr ungezwungen. Obwohl Bacalar längst kein Geheimtipp mehr zu sein scheint, wirkt das Dorf ruhig und nicht von Touristen überlaufen. Aber das Beeindruckendste ist natürlich die Lagune. Schon von Weitem sieht man das Wasser in verschiedenen Blau- und Türkistönen schimmern, wenn die Sonne ihre Strahlen auf der Oberfläche wirft. Es ist einfach nur WOW!!!

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Am ersten Tag haben wir eine Bootstour auf der Lagune gemacht. Leider hat zwischendurch das Wetter nicht immer mitgespielt, sodass die Sicht auf die tollen Farben des Wassers zeitweise nicht ganz so gut war.

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Cenote Negro

An einem Punkt der Tour konnten wir aussteigen, durch das türkisblaue knietiefe Wasser laufen und die Natur genießen. Durch die Farben der Lagune war es ein Gefühl, wie in der Karibik im Meer zu stehen, einfach unbeschreiblich. Auch wenn der Himmel oft grau war, war das eines der tollsten Erlebnisse meiner Zentralamerikareise.

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Bacalar ist ein Ort zum Erholen , wer jeden Tag Aktion braucht, wird sich hier wahrscheinlich schnell langweilen. Für mich war es einfach nur perfekt. Am zweiten Tag lagen wir einfach nur auf dem Steg unseres Hotels und haben ausgespannt. Hier hätte ich ewig bleiben können.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jens Gebhardt sagt:

    Hi Nele,
    das ist ein toller Tipp und kommt sicher auf die Liste wenn es mich dann nach Mexiko verschlägt. Die Fotos sind superschön und machen Lust das real zu erleben. Wie immer Danke für den schönen Beitrag und eine gute Woche. L. G. Jens

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    1. neleworld sagt:

      Das freut mich sehr zu höre 🙂 Danke dir Jens und eine tolle Karnevalwoche 🙂 Lg Nele

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