Meine Pläne für die letzten 3 Monate meines Sabbatjahres

Es ist einfach verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Da macht man sich monatelang darüber Gedanken, ob man den Job wirklich kündigen soll, welche Ziele man bereisen will und dann? Dann ist es schon fast wieder vorbei. Drei Monate liegen jetzt noch vor mir, bevor im Januar der Alltag wieder beginnen soll, zumindest Schritt für Schritt.

10 Monate mit mir und der Welt

Die letzten 10 Monate waren die emotinalsten, spannendsten und schönsten in meinem Leben. Ich habe so viel gesehen und erlebt, tolle Menschen kennengelernt und so viel über mich selbst erfahren. Teilweise sind die 10 Monate anders gelaufen als geplant, ich war nicht am Stück auf Reisen im Ausland, sondern habe auch einige Zeit in Deutschland verbracht. Für mich war es perfekt so wie es war, ich würde nichts anders machen. Was ich erlebt habe, egal ob positiv oder auch negativ kann mir keiner mehr nehmen. Es gibt so viele Lieder im Radio, die Erinnerungen wachrufen, soviele Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind und zu denen ich auch noch Kontakt habe, soviele Orte auf dieser Welt, die einen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin materiell betrachtet einiges ärmer geworden aber insgesamt reicher am Erfahrungen, Erlebnissen und Glücksmomenten, als ich es jemals war.

Nochmal fast 3 Monate Reisen

Auf die nächsten und die letzten drei Monate auf Reisen freue ich mich sehr. Einerseits habe ich etwas Bammel wieder loszuziehen, drei Monate hören sich so verdammt lange an. Aber ich weiß, dass sie (leider) wie im Flug vergehen werden und ich nochmal jeden Moment aufsaugen muss.

Nächsten Donnerstag werde ich Richtung Köln fahren und werde dort neben meiner Tante und Onkel vor allem Leute wieder treffen, die ich auf meinen Reisen kennen gelernt habe. Diese Momente sind für mich unbezahlbar. Es wird mir schwer fallen von Ihnen und meinen Freunden zuhause wieder Abschied zu nehmen, denn am liebsten würde ich diese Menschen, das Vertraute, mitnehmen auf meine Reise. Anschließend werde ich meine Patentante in Freiburg nach langer Zeit wiedersehen und dann mit meiner jüngsten Cousine nach Strasbourg fahren. Ich war noch nie in Frankreich und bin sehr gespannt aber vor allem freue ich mich auf die Zeit mit ihr, wir sehen uns viel zu selten und ich habe eine ganz besondere Bindung zu ihr.

Nach einer zweitägigen Zwischenstation zuhause geht mein Flug nach Brasilien. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich bald in Rio stehe und die Coppacabana unsicher mache, obwohl wahrscheinlich macht sie eher mich unsicher😂

Dann geht es alleine nach Kolumbien, Medellin und vielleicht noch in die Kaffeezone dort, bevor ich in Bogota endlich meine Schwester wiedersehe. Vor der kurzen Zeit alleine in Kolumbien haben ich ziemlich Respekt wenn ich ehrlich bin aber wird schon schief gehen😊 Meine Schwester lebt seit einigen Monaten in Bogota und ich will dort sehen, wo sie lebt, wie ihr Alltag ist und ihre Freunde kennen lernen. In Kolumbien wartet dann auch eine große Prüfung auf mich: Reichen meiner Spanischkenntnisse, um alleine klar zu kommen?

Mitte Dezember geht es mit meiner Schwester dann nach Nicaragua, wo wir Weihnachten und Silvester feiern werden, Vulkane erklimmen, Städte erkunden und vieles mehr. Mit dem Bus soll es dann nach Mexiko gehen, um die Mayakultur kennenzulernen, hoffentlich etwas Salsa zu tanzen und am Schluss in Tulum und Cancun an Karibikstränden zu relaxen. Klingt traumhaft oder?😍

Und dann … ?

Mitte/Ende Januar komme ich dann zurück und dann? Dann ruft der Alltag. Mein Kopf ist jetzt schon viel in der Zukunft, ich schaue jetzt schon Stellenangebote durch und schreibe mir potentielle Firmen heraus. Meine Ziele sind klar: Ich möchte einen kreativen Beruf und ich möchte in die Schweiz, nicht nur zum arbeiten, sondern auch um dort zu leben – ich liebe dieses Land. Das Reisen soll weiterhin eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen, meine Wunschliste an Orten, die ich noch sehen will wird länger und länger und ich wünsche mir jemanden an meiner Seite, der diese Leidenschaft mit mir teilt. Wenn ich an das denke, was im Januar auf mich zukommt, ist mir schon etwas mulmig zumute. Aber ich bin der Überzeugung, dass ich am Ende meine Ziele und Wünsche erreichen werde und alles gut wird. Man darf nur niemals aufhören zu träumen. Ich habe in meinem Sabbatjahr erlebt, dass Träume wahr werden können💛

Eure Nele💛😙

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Janine sagt:

    Ich bin so beeindruckt von Menschen, die den Mut fassen, sich diese Auszeit wirklich nehmen und über ihren Schatten springen. Für die kommende Zeit wünsche ich dir ganz viel Freude, Geduld mit dir selbst und natürlich großartige Erfahrungen.

    Liebe Grüße,
    Janine

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    1. neleworld sagt:

      Liebe Janine, vielen Dank für deine tollen Worte 😊 Liebe Grüße Nele

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  2. moosylicious sagt:

    Ich drück dir die Daumen, dass das alles so klappt wie du dir wünschst!

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  3. Träume werden wahr…da kann ich dir Einiges am Freitag berichten 😉 Freue mich auf dich!

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    1. neleworld sagt:

      Das hört sich gut an, ich bin gespannt😊 Wir machen uns eine schöne Zeit😚

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