PATTAYA: Die Rotlichtstadt

Am Schluss der ersten Hälfte meiner Reise blieben mir nur noch 10 Tage für Thailand, da mein Rückflug ab Bangkok gehen wird. Ich habe mich in Thailand wieder mit Freunden getroffen und sehr auf die Zeit gefreut. Wir wollten die letzten Tage unbedingt nochmal an das Meer und nicht 10 Tage nur in Bangkok bleiben. Aber wohin, wenn die Zeit knapp ist? Fliegen wollten wir nicht, aus diesem Grund haben wir uns für Pattaya entschieden, da diese Stadt mit dem Bus von Bangkok aus in ca. 2 Std erreichbar war.

Es war mir bewusst, was für einen Ruf Pattaya hatte, aber als Blogger sollte man ja auch offen sein für ungewöhnliche Dinge, also nahm ich die Herausforderung an.

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Pattaya bei Nacht

Unsere Unterkunft in der Rotlichtstadt Pattaya

Zumindest hatten wir uns für eine etwas bessere Unterkunft im Stadtzentrum entschieden: The Base Central Pattaya*. Das Gelände wird von Sicherheitskräften am Eingang bewacht, mit denen wir am Anfang so unsere Probleme hatten. In schlechtem Englisch versuchte man uns dort zu erklären, dass wir im Nebengebäude erst unseren Schlüssel holen mussten. Der Mann war alles andere als freundlich. Klar, dass ich, als wir dann den Schlüssel hatten, tänzelnd und provozierend mit dem Schlüssel in der Hand an ihm vorbei gelaufen bin oder? 😊 Am Schluss kannte uns dort jeder, weil ich es mir nicht nehmen lassen habe, auch die Tage darauf immer wieder mit schwingendem Schlüssel an den Sicherheitsleuten vorbei zu stolzieren. 😎

Das Apartment war für drei Leute sehr klein (einer musste auf dem Sofa schlafen) aber der Rooftop Pool und die Aussicht dort, speziell bei Nacht, waren der Wahnsinn.

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Rooftop Pool Pattaya

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Pattaya Thailand

Das Nachtleben in Pattaya: Eine Rotlichtstadt

Als wir uns an einem Abend auf den Weg machten, das Nachtleben in Pattaya unter die Lupe zu nehmen, hatten wir klare Vorstellungen. PingPong Show: Nein. Eigentlich wollten wir nur etwas tanzen gehen und einmal durch diese berühmte WalkingStreet laufen und nur gucken. Vielleicht etwas blauäugig aber na gut. Auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel, vor den Toren der Walking Street, war die Welt noch einigermaßen in Ordnung. Die Clubs und Bars schienen okay und seriös, nicht anders als in anderen Städten. An der Strandpromemade jedoch reihte sich schon eine Prostituierte an die nächste, jedoch waren die Damen hier auch noch nicht aufdringlich. Der Strand ist übrigens extrem dreckig und absolut nicht schön. Hier würde ich nicht baden gehen.

Walking Street- Die Rotlichtstraße

Dann begann unser Walk in der Walking Street. So viele Lichter, Schilder, Menschen, Plakate, Angebote und halbnackte Mädels. Ich war am Anfang überfordert und fasziniert zugleich, sodass ich die erste Zeit kaum ein Wort gesprochen habe, was meine Mitreisenden etwas verunsichert hat. Aber nach einer Weile hatte ich mich an die neue Umgebung gewöhnt und schlenderte durch die Straße mit großen Augen und schaute mir das Spektakel an. Überall wurden PingPong Shows angeboten (Ich möchte hier jetzt nicht erklären, was das ist, wer es nicht weiß, kann es ja goggeln😊) Auf jeden Fall haben wir gehört, dass dabei mit Rasierklingen, Ratten und allem möglichen praktiziert wird. Wie ihr seht es geht hier meist nicht um Erotik sondern ist recht niveaulos. Nichts für uns, das mussten wir nicht sehen. Wem das auch auch so geht, der kann sich in einem der zahlreichen Gogo/Stripclubs umsehen. Wir waren eigentlich immer noch die ganze Zeit nur auf der Suche nach einem normalen Club. Glücklicherweise gibt es auch ein paar davon mit Livemusik, von der Partystimmung insgesamt in diesen Clubs hatte ich aber mehr erwartet.

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Rotlichtviertel Pattaya

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Rotlichtviertel Pattaya

Fazit

Pattaya ist absolut kein Badeort in Thailand der für Ruhesuchende geeignet ist. Es war trotzdem interessant das mal zu sehen. Und mit den richtigen Menschen macht sowieso alles Spaß 😊

Eure Nele

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