Der Süden Neuseelands Teil 1 (Westküste)

Die Südinsel Neuseelands wird von Reisenden gefeiert. Tolle Landschaften, schöne Wanderrouten, viele Seen und Berge. Ich bin 4 Wochen hier und möchte euch zeigen, was ich alles gesehen habe, bzw. was ich besonders toll fand. Gestartet bin ich, wie wahrscheinlich die meisten Reisenden auf dieser Insel, in Pincton. In diesem Beitrag möchte ich euch meine Route von Pincton nach Queenstown vorstellen. Die Route von dort nach Christchurch folgt in einem separaten Beitrag ☺

Auf der Südinsel Neuseelands wird deine  Spontanität auf eine Probe gestellt. Hostels sind weitläufig ausgebucht, wer hier spontan in den Hotspots übernachten will, hat es nicht einfach.

Überfahrt von Wellington nach Pincton

Dazu fällt mir nur eines ein : Ein Traum 😍 Allerdings hatte ich auch echt Glück mit dem Wetter. Die Sonne hat sich im Wasser gespiegelt und es glitzern lassen. Die Sicht war atemberaubend schön. Andere berichten jedoch von rauer See und Reiseübelkeit, es kommt also wirklich auf das Wetter an. Für mich war es einfach nur ein WOW Erlebnis. Warum? Darum  ( siehe Videos ) : ☺☺☺

 

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Nelson

Von Pincton aus ging es dann nach Nelson. Von Nelson war ich ehrlich gesagt überhaupt nicht begeistert. Die Stadt hat für mich keinen Charme und nicht viel zu bieten. Am Schönsten war für mich die Kirche dort mit Blick auf die Stadt.

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Te Waikoropupu Springs

Unweit von Takaka an der Golden Bay im Abel Tasman District liegen diese Quellen. Das Wasser ist so unbeschreiblich klar, dass man die Unterwasserwelt als Außenstehender gut erkennen kann. Ein Traum sage ich euch. Fast wie in der Welt eines Schnorchlers ☺ Der Eintritt ist kostenlos. Für die Maori ist dieser Ort ein heiliger Ort. Kein Wunder bei diesen Bildern oder ?

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Abel Tasman Nationalpark

Dieser geschützte Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands hat seinen Namen von dem niederländischen Seefahrer Abel Tasman, der als erster Europäer Neuseeland erreichte.  Der Nationalpark ist besonders beliebt für seine vielen Buchten und das türkisfarbene Meer. Rund um den Nationalpark werden viele Touren angeboten, um die Gegend auf dem Wasser zu erkunden. Man kann mit einem Wassertaxi fahren, eine geführte Tour mit dem Kajak oder auf eigene Faust machen, einen Segelausflug oder die Gegend zu Fuß auf einer Wandertour erkunden. Die Preise für solche Touren gehen bis zu über 200 NZD hoch. Ich habe eine geführte Kajaktour gemacht und bin den Weg zurück gewandert in 4 Stunden. Kajak auf dem Meer ist nicht einfach, wenn man so etwas noch nie gemacht hat aber auch spannend und einmalig. Man fährt an einer Insel vorbei und kann in angemessenem Sicherheitsabstand den Seehunden beim plantschen zusehen. Ich konnte sogar ein Baby Seehunde erblicken. Ein Traum☺ Nach einer Erholungspause und einer heißen Schoki am Strand, die unser Guide zubereitet hat (ja ich hätte auch eine Eisschokolade bevorzugt☺) ging es dann auf dem Wanderweg ca 13 km wieder zurück. Der Weg ging größtenteils durch den Wald und war sehr angenehm zu laufen. Wenn man wollte konnte man immer wieder zu Buchten abbiegen und dort am Strand relaxen.

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Hosteltipp: Kanuka Ridge Hostel. Nur mit dem Auto erreichbar auf einem Berg gelegen ohne Handyempfang findet man hier Ruhe und Erholung. Die Mitarbeiter sind sehr nett, das Hostel liegt am Rande eines Waldes mit schöner Terrasse von den Dorms aus zugänglich. Hier findet man schnell Anschluss aber vor allem Erholung.

Wainui Falls (Abel Tasman)

Es gibt einige Wasserfälle im Abel Tasman District aber dieser soll einer der schönsten sein. Vom Parkplatz aus läuft man ca. 45 Minuten. Der Weg führt unter anderem über eine Hängebrücke. Ich finde natürliche Wasserfälle immer wieder aufs neue beeindruckend und wunderschön.

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Pancake Rocks

Diese Felsformationen am Meer in der Nähe von Punakaiki haben Ihren Namen aufgrund Ihres Aussehens. Sie sollen aussehen, wie übereinander geschichtete Eierkuchen. Besonders interessant ist der Besuch bei Flut, da sich dann die Wellen durch  die vielen kleinen Öffnungen schlagen und ein imposantes Bild abgeben. Es führt außerdem ein kleiner Wanderweg um die Rocks herum.

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Hosteltipp: Wer in Punakaiki übernachten will sollte meiner Meinung nach im Punakaiki Beach Hostel unterkommen. Das Hostel befindet sich direkt  am Meer und man kann hier frisches selbstgemachtes Brot kaufen- ein Genuss nach Wochen ohne deutsches knuspriges Brot.

Franz Josef Gletscher

Der Franz Josef Glacier zählt zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Süden Neuseelands. Vor meiner Reise nach Neuseeland habe ich mich nie mit Gletschern auseinander gesetzt, Viele von euch wahrscheinlich auch nicht. Daher eine kurze Definition für alle Interessierten : Gletscher Wikipedia Definition.

Das beeindruckende und zugleich auch traurige wird jedem Besucher schon bei der Fahrt zum Gletscher bewusst. Hier stehen ganz viele Hinweisschilder  “ Vor 20 Jahren war der Gletscher hier…“. Der Gletscher geht aufgrund der Erderwärmung immer mehr zurück.  Die beste Art und Weise ihn zu begutachten ist eine Fahrt mit dem Helikopter, was jedoch über 400 Dollar kostet. Daher habe ich den Weg zu Fuß gewählt, ca. 45 Minuten einen Weg. Man braucht aber Glück mit dem Wetter um einen guten Blick auf den Gletscher zu erhaschen. Auch die Landschaft um den Gletscher herum mit der Vegetation und den natürlichen Wasserfällen ist sehr imposant.

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Hosteltipp : Franz Josef Montrose. Gute Lage, große Küche, TV Bereich und freundliches Personal.

Fox Gletscher

Ca. 30 Fahrminuten vom Franz Josef Gletscher entfernt. Auch  zu diesem Gletscher läuft man ca. 45 Minuten einen Weg und auch hier geht der Gletscher bedauerlicherweise immer mehr zurück.

Die Umgebung rund um den Gletscher sieht hier aber wieder ganz anders aus.

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Ship Creek

Eher durch Zufall bin ich an diesen Strand auf dem Weg nach Queenstown heran gefahren. Er hat einen Aussichtsturm von dem aus man eine tolle Sicht hat. Außerdem kann man hier, wenn man aufmerksam auf das Meer schaut, wilde Delfine über das Meer hüpfen sehen. Delfine zu sehen ist übrigens generell an der Westküste gut möglich.

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Anschließend ging es nach einem kurzen Essen in Wanaka (Viele Reisende ziehen Wanaka Queenstown vor, da es nicht so überlaufen ist) nach Queenstown. Über Queenstown folgt ein extra Bericht.

Bisher hat mir die Südinsel echt gut gefallen. Nur die Sandflys hier sind echt nervig und haben bei mir eine allergische Reaktion ausgelöst. Ich bin gespannt, was ich hier noch sehen werde, es ist unfassbar was für schöne Flecken es auf der Welt gibt.☺

Bis bald

Nele 💛

 

 

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. johanna.vol sagt:

    Das ist echt ein toller Beitrag! Und die Bilder gefallen mir besonders gut 🙂

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    1. neleworld sagt:

      Danke liebe Johanna ☺ Es freut mich sehr, wenn dir mein Bericht gefällt. ☺

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  2. Jens Gebhardt sagt:

    Guten Morgen liebe Nele, ich komme erst heute zum Lesen und vor allem Genießen deines aktuellen Berichtes. Ich kann nur sagen ich bin wieder mal total beeindruckt von den Bildern, Videos und vor allem den prägnanten, fesselnden Beschreibungen deiner Abenteuerreise. Es ist fast so das man sehen kann wie Du vor Freude hüpfst wenn Du etwas atemberaubend schönes entdeckst. Ich finde die Quellen mit dem tiefen Einblick absolut fantastisch. Ich wünsche Dir weiterhin viele schöne, spannende Erlebnisse und freue mich schon auf den nächsten Beitrag. Liebe Grüße und viel Spaß, Jens.

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    1. neleworld sagt:

      ☺ Das freut mich, wenn der Bericht solche positiven Gefühle auslöst. Ja mein Herz hüpft wirklich bei allen was ich hier erleben darf. Danke für den lieben Kommentar und einem schönen Tag ☺ Nele

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  3. Gabi sagt:

    Hallo Nele. Da sitze ich zu Hause auf der Couch mit ein bisschen Fernweh und finde Deinen Blogbeitrag. Wirklich schöne Bilder und ich stelle mir vor, dabei zu sein.Lg. Gabi

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    1. neleworld sagt:

      Liebe Gabi das freut mich sehr, wenn dir mein Beitrag gefällt ☺ Schön, dass du meinem Weg folgst. Liebe Grüße aus Queenstown Nele

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