Authentisch sein ist gar nicht so einfach, wie es sich vielleicht anhört. Das Lied kennt wahrscheinlich jeder aktuell: „ Sie, ist die eine die immer lacht….“ . Als ich das Lied zum ersten Mal gehört habe, habe ich mich darin sofort wiedergefunden. Zumindest war ich früher genau so. Und ich bin davon überzeugt, dass es vielen Menschen so geht. Wie schafft man es authentisch zu sein und das nach außen zu tragen, was man fühlt, ohne zuviel Einblicke in seine Gefühlswelt zu geben?

Wie man es schafft, authentisch zu sein

Beobachtet besonders einmal die Menschen um euch herum, die scheinbar immer gut gelaunt sind. Erreicht ihr Lachen wirklich ihre Augen? Kommt das Lachen von tiefstem Herzen? Bei den wenigsten ist das so. Denn man kann nicht immer fröhlich und glücklich sein. Jeder Mensch hat Höhen und Tiefen. Manche Menschen zeigen das und werden dann oft als launisch betitelt, andere verbergen ihre wahren Gefühle und sind „Everybody’s Darling“. Doch genau wie es in dem Song beschrieben wird, sieht es in ihnen drinnen ganz anders aus. Nach Außen hin lacht man, aber innerlich weint man. Man hat das Gefühl stark sein zu müssen und keine Schwäche zeigen zu dürfen. Aber ist es wirklich eine Schwäche, wenn man einen schlechten Tag hat, weil man Stress mit dem Freund hat, weil man beruflich einen Fehler gemacht hat, weil man aktuell nicht weiß wie es im Leben weitergehen soll? Ist es nicht eher eine Stärke dazu zu stehen, dass es eben gerade nicht so gut läuft, aber das man das weiß und nach einer Lösung sucht? Nicht falsch verstehen, man soll nicht seine Launen an seinen Mitmenschen auslassen aber man soll dazu stehen, wenn es einem mal nicht so gut geht.

Authentisch sein heißt, zu seinen Gefühlen zu stehen

Authentisch sein
Das Lachen darf man auch ab und zu gegen ein fragendes oder nachdenkliches Gesicht eintauschen. Wenn man nicht authentisch ist und immer viel mit sich selbst ausmacht, bekommt man auch immer mehr das Leid von Anderen ab. Denn die Freunde und Bekannten denken: Ihr kann ich es zumuten, ihr geht es ja gut. Seit ich nicht mehr die „immer fröhliche“ Nele bin, geht es mir viel besser. Ich fühle mich freier und schleppe nicht mehr so viel Last mit mir herum. Oft bin ich immer noch die erste Ansprechperson bei Problemen und komme immer noch mit den meisten meiner Mitmenschen super klar. Aber einfach weil das meine Art ist aber nicht, weil ich mich verstelle. Wenn ich keine Lust auf etwas habe, sage ich es, und wenn ich schlecht geschlafen habe, merkt man mir das auch an. Denn wenn du immer lachst, tust du nicht dir selbst einen Gefallen, sondern vor allem deinen Mitmenschen. Trau dich, individuell zu sein und so zu sein, wie du bist. Damit meine ich, mit allen Ecken und Kanten.

Schau dir hierzu diesen Beitrag an: Individuell sein: Wenn jede Blume die gleiche Farbe hätte

Authenisch ist auch, wer das tut, was er tun will und seinen Träumen folgt

Authentizität hat auch viel mit unserem eigenen Seelenleben zu tun. Ein Mensch der als Bankkaufmann/frau arbeitet aber eigentlich gerne Tänzer/in wäre, wird Schwierigkeiten haben, authentisch zu sein. Wenn man sich nicht wohl in seiner Haut fühlt und ein Leben führt, dass man eigentlich gar nicht führen will, dann merkt dass deine Umwelt und es kann auch negative Auswirkungen auf dein eigenes Seelenleben haben.

Ein Beispiel hierzu ist die diese Geschichte: Die Glückstänzerin

In diesem Sinne: Seid du selbst 🙂

Deine Nele

 

4 KOMMENTARE

  1. Liebe Nele,
    Ich bin ein Mensch, der sehr gern viel lacht, bei mir kommt es auch aus tiefstem Herzen. Dann hab ich klarerweise auch meine schlechten Tage. Bei mir ist es so, dass man mir alles ansieht. Ich kann gar nichts verstecken. Das hat seine Vor- und seine Nachteile, aber meine Mitmenschen wissen immer woran sie sind 😉 dein Blog gefällt mir sehr! Vielleicht hast du ja Lust auf meinem vorbeizuschauen. Am Freitag beginnt mein Meditations-Guide, vieleicht hast du ja Lust mitzumachen. Freu mich jedenfalls schon sehr auf zukünftige Berichte von dir! LG aus Wien, Fari

    • Hallo Fari,
      es freut mich sehr, dass dir mein Blog gefällt.
      Genau ich denke es ist authentischer und auch einfacher für die Mitmenschen,
      wenn man jemandem ansieht oder anmerkt, wie es ihm gerade geht.
      Gerne schau ich auf deinem Blog gleich mal vorbei. Allerdings kann ich an dem Guide leider nicht
      teilnehmen, da ich ab Morgen wieder auf Reisen bin.
      Einen schönen Dienstag dir und ich hoffe mein Blog gefällt dir weiterhin 🙂
      Grüße Nele

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