Generation „Ich“

Ist euch das auch schon aufgefallen? Wenn man sich mit anderen Leuten unterhält, egal ob mit Bekannten, Freunden oder Fremden, das Wort „Ich “ nimmt immer mehr Platz in unseren täglichen Sätzen ein.  Vorbei die Zeiten, in denen das WIR an erster Stelle stand, in denen der Sinn eines Gespräches darin bestand, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Was jetzt zählt, sind einzig und alleine die eigenen Bedürfnisse.  In gewisser Weise ist das sicherlich gesund, sich auf sich selbst zu konzentrieren und die Dinge zu verfolgen, die man selbst tun möchte.  Aber ist es nicht auch wichtig, in einer Gesellschaft in der virtuellen Kontakte aufgrund Facebook, Instagram und Co. immer mehr an Bedeutung gewinnen, die echten Kontakte zu pflegen?  Dabei sollte aber jedem bewusst sein, dass zu Kontakten von Mensch zu Mensch Kompromisse dazu gehören.  Wir können nicht ohne Rücksicht auf Verluste immer nur unsere Pläne verfolgen, ohne dabei Rücksicht auf andere zu nehmen. Okay ich gebe zu, generell ist das natürlich machbar.  Aber wenn man selbst so durch das Leben geht, muss man sich nicht wundern, wenn man irgendwann alleine dasteht.  Wenn irgendwann die Leute um einen herum auch ihr „ICH“ entdecken und das „WIR“ vergessen.

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