Pauschalreise oder Backpacking?

Reisen bedeutete für mich jahrelang immer nur Eines: Ein neues Land oder eine Stadt erobern und in guten, strandnahen Hotels mit Vollverpflegung hausen.  Sich keine Gedanken machen müssen, was man morgen kocht oder wo man morgen schlafen wird. Wellness, Massagen, abendliches Unterhaltungsprogramm, Balkon mit Meerblick und großes Bad. Das ist Luxus pur. Man hat vom Flughafentransfer bis zu Aktivitäten alles vorab durchgeplant und muss sich vor Ort um nichts mehr kümmern. Erholung pur!

Außerdem hat man bei Pauschalreisen mehr Sicherheit.  Einen Ansprechpartner im Reisebüro und meistens auch einen Reiseführer vor Ort, der bei Fragen und Problemen jederzeit erreichbar ist.

Vorteile von Backpackingreisen

Dieses Jahr habe ich das erste Mal eine andere Art zu reisen kennengelernt. Übernachtung in Meerbettzimmern in Hostels mit Gemeinschaftsbad. Ohne Frühstücksbuffet, ohne Klimaanlage aber dafür mit etwas das mindestens genau soviel wert ist – mit vielen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Obwohl man bei dieser Reiseart mehr auf sich allein gestellt ist, habe ich mich in keinem Urlaub zuvor so zuhause und wohl gefühlt. Mir fiel der Abschied sehr schwer, dabei war ich nur 2,5 Wochen dort.  Im Nachhinein betrachtet möchte ich, solange ich jung bin, nur noch so reisen.  Klar vermisst man den Luxus, das Schlimmste für mich war das selbst kochen. Das will ich im Urlaub nicht machen müssen.  Aber bei einer gut gefüllten Reisekasse lässt sich auch das lösen.

Sicherlich werde ich irgendwann auch wieder Pauschalurlaub machen, die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen und jeder sollte für sich selbst entscheiden, auf was es ihm im wohlverdienten Urlaub ankommt.

Gerne freue ich mich über eure Kommentare und Fragen hierzu 🙂

Mein ausführlicher Reisebericht über meine Reise nach Kolumbien folgt demnächst 🙂

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